Musikverein Harmonie Tennenbronn - Archiv 2004

Musikverein Harmonie Tennenbronn - Das Jahr 2004

Goldenes Leistungsabzeichen für Marina Kopp

Querflötistin vom Musikverein Harmonieabsolviert D3- Lehrgang 

Von Carina Weisser (mit Genehmigung des Schwarzwälder Botes)

Ganz still und heimlich hat sie es gemacht: Marina Kopp absolvierte in den Sommerferien das goldene Leistungsabzeichen. Nur ihre Familie und ihr Musiklehrer Wolfgang Bohro wussten Bescheid. Umso größer ist nun die Freude, vor allem beim Musikverein »Harmonie«, dass ein weiterer Jungmusiker diesen Schritt gewagt hat. Die 16 Jährige hat beim Verband »Bläserjugend Baden Württemberg« den sogenannten D3-Lehrgang abgelegt. Die Querflötistin wurde in Theorie und Praxis geprüft. »Ich dachte, es ist ein gelungener Abschluss für den Einzelunterricht, wenn ich das Goldene noch mache.«, erklärt Marina Kopp. Und das war es auch. Vom 2. bis 7. August war sie in Spaichingen. In den ersten fünf Tagen hatten die Musiker Theorieunterricht, Praktischen Unterricht und probten dann abends alle zusammen im Orchester. Im Praktischen Unterricht in Spaichingen hat Marina dann zusammen mit einem anderen Musiklehrer ihre schon im voraus ausgesuchten und einstudierten Stücke geübt. »Der Praktische Unterricht hat noch einiges gebracht.«, erklärt die Querflötistin. Insgesamt müssen die Musiker drei Stücke vorbereiten. Eines aus der Kategorie Etüden, eines aus der Sparte Vortragsstücke- E-Musik und eines aus dem Genre Populare Musik. Marina Kopp hat zusammen mit ihrem Lehrer Wolfgang Bohro von der Musikschule Schramberg »Fantasie« von Telemann, »Auf der Schaukel« von Ernesto Köhler und den »Tango No. 4« einstudiert. Insgesamt hatte die Musikerin seit neun Jahren Einzelunterricht, sechs davon bei Wolfgang Bohro. »Mit dem Theorieunterricht habe ich so ungefähr drei Monate vor der Prüfung angefangen«, erzählt die sechzehnjährige Gymnasiastin, die das TSG in St. Georgen besucht. »Diese ist mir nicht so schwer gefallen, da wir schon einiges in Schule durchgemacht haben«. In Spaichingen wurde mit den jungen Musikern noch mal die ganze erforderliche Theorie durchgemacht. Diese umfasst so einiges: Bei der Gehörbildung müssen Intervalle fein bestimmt, Akkorde und Liedschlüsse aus verschiedenen Möglichkeiten ausgewählt werden. Zudem musste Marina eine einfache Kadenz schreiben mit erster und zweiter Umkehrung, Tonleitern schreiben und Dreiklänge und Akkorde schreiben, Transponieren und eine Feinbestimmung von Intervallen durchführen. Für die Theorie gab es insgesamt 40 zu erreichende Punkte. Im Praktischen Teil können 60 Punkte erlangt werden. In der Praxis musste Marina zwei ihrer Stücke ganz und eines nur halb anspielen. Zudem musste sie Tonleitern von sechs Kreuz bis sechs B in Dur, Moll, harmonisch oder melodisch spielen. Außerdem wurde sie im „vom-Blatt-Spiel“ geprüft. »Ich war beim praktischen Teil mehr aufgeregt als bei der Theorie«, erzählt die Querflötistin. »Als dann das Ergebnis bekannt war, war die Erleichterung sehr groß und es war ein gutes Gefühl«. Zum Bestehen müssen die Musiker insgesamt 59 Punkte erreichen. Marina Kopp absolvierte das goldene Leistungsabzeichen im guten Bereich. Von ihrem Talent können jetzt ihre drei Querflötenschüler profitieren.

Theaterveranstaltung 2004

Der Musikverein Harmonie hat in der Tennenbronner Festhalle mit dem Theaterstück "Bommels verrückte Heimkehr" die Lacher auf seiner Seite. Ob Kinder, Eltern oder Großeltern - an diesem Lustspiel hatten alle ihre Freude. Der Erfolg beruht allerdings nicht nur auf der Geschichte von Dieter Adam, sondern auch auf den guten schauspielerischen Leistungen. Die acht Laienspieler hatten ihre Hausaufgaben gemacht, zeigten sich textsicher, waren ausdrucksstark in Gestik und Mimik.

Daniela Merz und Roland Staiger lebten ihre Rollen auf der Bühne aus, als seien sie ihnen auf den Leib geschrieben worden. Als resolutes Hausmädchen Lotte Gickeriki hat Daniela Merz ihr Talent unter Beweis gestellt. Da schreckten die Besucher schon auch einmal zusammen, wenngleich in fast allen Passagen des Stückes ihre deutliche Sprache und entschlossene Handlungsweise für Lacher oder zumindest für ein Schmunzeln sorgte.

Roland Staiger stand 17 Jahre nicht mehr auf der Bühne, meisterte sein Comeback aber vorzüglich. Er spielte den trotteligen Bruder Erasmus, der von seiner Schwester und Brauereibesitzerin Frieda Großkopf (Erika Wolf) stets bevormundet wurde. Mit Erika Wolf hatte Regisseur Jürgen Wälde die Rolle richtig besetzt. Sie ist ein Urgestein des Harmonie-Theaters und überzeugte wie auch Regina Staiger als Erna Bommel erneut routiniert und jederzeit sicher auf der Theaterbühne.
(Südkurier, Manfred Moosmann)

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Goldene Hochzeit Ehepaar Deusch

Der Musikverein Harmonie umrahmte am Samstag, den 13.11.2004 den Gottesdienst zur Goldenen Hochzeit von Ehepaar Deusch. Johann Deusch stand über 50 Jahre in den Aktiven Reihen der Harmonie. So war es für die Harmonie eine Ehrensache, den Gottesdienst musikalisch zu umrahmen und dem Jubelpaar musikalische Glückwünsche zu überreichen. Das Goldene Hochzeitspaar bedanke sich bei den Musikern und lud sie zu Kaffee und Kuchen ins Gasthaus Linde ein.

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Musikerausflug Prag 2004

Am Donnerstag, den 7.10.04 traf sich der Musikverein Harmonie um 6:30 Uhr an der Festhalle Tennenbronn zur Abfahrt nach Prag. Um 17:45 traf man dann endlich im Hotel in der tschechicschen Hauptstadt Prag ein. Nach dem Bezug der Hotelzimmer fuhr man dann zum Nachtessen in ein Prager Lokal. Dort tafelte man gemütlich, bei unterhaltsamer Zigeunermusik. Ein gemütlicher Abend im Hotel oder anderen Kneipen rundete den ersten Ausflugstag ab.

Am Freitag folgte dann eine Besichtigung eines Automobilmuseums.Dort wurde die komplette Geschichte der motorisierten Fortbewegung gezeigt. Beginnend mit dem ersten Fahrrad, Motorrädern und Oldtimern wurde die Historie der Tschechischen Automobilindustrie erläutert.
Weiters ging es dann ins Automobilwerk zu Skoda. Der Musikverein erfuhr dort, dass im dreischichtbetrieb dort täglich 1800 Autos produziert werden. Beeindruckt war die Harmonie von der Logistik und Automatisierung des Skodawerkes.

Nach dem Besuch der Skodawerke stand eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Es wurde auch die Prager Burg besichtigt. 1618 fand dort der sogenannte Prager Fenstersturz statt, der dann zum Dreißigjährigen Krieg führte.

Prag bietet vieles:

200 Kirchen
ca. 1,5 Millionen Einwohner
5 Brücken über die moldau
Nationaltheater
Oper
die Prager Gassen
Universität
Altstädter Ring
Kneipen und Discos
Einkaufszentren

Der Abend stand zur freien Verfügung.

Der geplante musikalische Auftritt am Altstäder Ring mußte leider von der Stadt Prag abgesagt werden. So stand der Samstag den Musikerinnen und Musikern zur freien Verfügung. Die romantischen Gassen und Brücken der Stadt wurden nun auf eigene Faust erkundet. Am Abend traf man sich dann in einem gemütlichen Lokal, wo es unter dem Motto "Bierparty" zur Sache ging. Der Abend wurde wieder lang, und so manch einer rockte ab bis in die frühen Morgenstunden.

Am Sonntagmorgen ging es dann wieder auf den Heimweg. Einletztes Mal sah man noch die Sehenswürdigkeiten der Stadt, bevor es Richtung Grenze nach Deutschland ging.

(nach einem Bericht von Thomas Weisser)

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Zwiebelkuchenfest 2004

Endlich war mal das Wetter wieder gut. Das diesjährige sonnige Herbstwetter hat eine rekordverdächtigen Anzahl von Zwiebelkuchenliebhabern in die Remsbachmühle nach Tennenbronn gelockt. Zwiebelkuchen und Blasmusik boten für die Gäste der Harmonie Tennenbronn ein reichhaltiges gastronomisches und musikalisches Angebot

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